News

24. Juni 2019

Zimmerer in Feierlaune

Ein runder Geburtstag und viele Auszeichnungen

Allen Grund zu feiern hatten kĂŒrzlich unsere Zimmerer: Holzbau-Spartenleiter Walter Mitterbaur hatte anlĂ€sslich seines 50. Geburtstags zu einer Grillerei eingeladen. Dabei gab es nicht nur ein spezielles Geschenk fĂŒr den Jubilar, auch einige andere Mitarbeiter wurden fĂŒr ihre Leistungen ausgezeichnet. 

Holzbaumeister Walter Mitterbaur ist ein Urgestein der Firma Kapl. Seit mittlerweile 16 Jahren ist er Spartenleiter, in dieser Zeit ist der Bereich Holzbau sowohl an Mitarbeitern als auch in puncto Umsatz krĂ€ftig gewachsen. Als gelernter Zimmerer freute sich Walter riesig ĂŒber das spezielle Geburtstagsgeschenk, das man ihm machte: Auf der mit viel Liebe zum Detail geschnitzten Holz-MotorsĂ€ge verewigten sich alle Holzbau-Mitarbeiter per Unterschrift. Die SĂ€ge wird sicher einen speziellen Platz bei Walter zuhause finden! 

Die 50er-Feier war auch der perfekte Anlass, um einige weitere verdiente Mitarbeiter zu wĂŒrdigen: Bauleiter Christian Hohner wurde nachtrĂ€glich dafĂŒr geehrt, die Ausbildung zum Dachdeckermeister erfolgreich abgeschlossen zu haben. Seine Kollegen stellten sich bei ihm mit einer HĂ€ngematte samt Gestell ein. Bauleiter Paul Oberfichtner, der sich seit Kurzem Holzbaumeister nennen darf, bekam von Spartenleiter Walter Mitterbaur einen Gutschein fĂŒr eine Lederhose und eine Taschenuhr ĂŒberreicht. 

Geehrt wurden zudem die erfolgreichen Lehrlinge, die beim Landesbewerb der Dachdecker fĂŒr Furore gesorgt haben: Mit Michael Koch, Simon Franz, Florian Wiesmayr und Christoph Eckerstorfer stellte Kapl Bau heuer gleich vier Teilnehmer. FĂŒr Landessieger Michael Koch und den Drittplatzierten Simon Franz gab es Gutscheine von WĂŒrth und krĂ€ftigen Applaus ihrer Kollegen. 

Bei so vielen GrĂŒnden zum Feiern ließ man sich Fleisch, WĂŒrstel und Bier gut schmecken und den lauen Abend in der Holzbauhalle gemĂŒtlich ausklingen.

06. Juni 2019

Landessieger

Michael Koch ist bester Dachdecker-Lehrling Oberösterreichs

Michael Koch holte sich den Sieg beim Landesbewerb der Dachdeckerlehrlinge in Vöcklabruck. Mit Simon Franz auf Rang drei schaffte es sogar noch ein weiterer Kapl-Lehrling auf das Podest. 

Damit setzen die beiden jungen Handwerker, die eine Doppellehre zum Zimmerer und Dachdecker absolvieren, die beeindruckende Serie von Kapl-Erfolgen bei den Landeslehrlingswettbewerben fort. Gratulieren darf man auch den weiteren beiden Teilnehmern von Kapl Bau: Florian Wiesmayr und Christoph Eckerstorfer schafften es zwar nicht ganz auf das Podest, bewiesen aber schon mit ihrer Teilnahme ihr Geschick und ihre handwerklichen FĂ€higkeiten.

So gut wie jedes Jahr steht mindestens ein Lehrling des Traditionsbetriebs aus Bad Leonfelden auf dem Stockerl. DarĂŒber hinaus gab es in der jĂŒngeren Vergangenheit sogar mehrmals Erfolge bei Bundesbewerben und mit Simon Kastner sogar einen Berufs-Weltmeister. „Die Erfolge bei den Lehrlingswettbewerben spiegeln die hohe QualitĂ€t unserer Ausbildung wider“, freut sich GeschĂ€ftsfĂŒhrer Johann Amerstorfer mit seinen jungen Mitarbeitern.

40 Lehrlinge bei KaplLehrlingsbeauftrager Manfred Eckerstorfer hat aktuell 40 Lehrlinge aus den Sparten Bau, Holzbau, Spenglerei, Dachdeckerei und aus dem BĂŒro unter seinen Fittichen. „Bei uns lernen die Lehrlinge viel von den erfahrenen Facharbeitern auf den Baustellen. Dazu kommen noch ausgezeichnete Leistungen in der Berufsschule und unser firmeninternes Lehrlingsprogramm. Dabei stehen auch LehrlingsausflĂŒge und Lehrlingstage auf dem Programm. Im Herbst werden wir etwa einen tollen Aktiv-Tag mit den ehemaligen Skistars Reinfried Herbst und Manfred Pranger verbringen“, erklĂ€rt Baumeister Eckerstorfer, der selbst einst seine berufliche Laufbahn als Lehrling bei Kapl Bau begonnen hat.

04. Juni 2019

Hilfsprojekt

in RumĂ€nien wird von Kapl Bau unterstĂŒtzt

Ein Ehepaar aus Österreich engagiert sich seit Jahren in RumĂ€nien und hat dort ein Kinderheim aufgebaut. Im Herbst möchte man mit dem Bau einer Lagerhalle fĂŒr HilfsgĂŒter beginnen. Kapl Bau unterstĂŒtzt das Projekt und hat dafĂŒr Schalmaterial hergeschenkt. 

Bereits vor ein paar Wochen wurde das gebrauchte Schalmaterial auf einen Sattelzug verladen und nach RumĂ€nien transportiert. Was bei uns nicht mehr verwendet werden kann bzw. darf, kann in RumĂ€nien sicherlich noch gebraucht werden. Mit den Schaltafeln, I-TrĂ€gern, Eisenstehern und Schalzwingen können die Schalarbeiten fĂŒr die neue Lagerhalle in Angriff genommen werden.Dort werden kĂŒnftig HilfsgĂŒter wie Kleidung, Schuhe, BettwĂ€sche und vieles mehr aufbewahrt, bevor sie an bedĂŒrftige Familien weitergegeben werden.  

Seit 2003/04 engagieren sich die gebĂŒrtige Oberösterreicherin Marion und ihr Mann Dorin in der rumĂ€nischen Stadt Arad. Sie haben dort ein Kinderheim errichtet, in dem von ihren Eltern verlassene Babys und Kinder eine ZufluchtsstĂ€tte, Liebe und Zuwendung finden. Die Not in RumĂ€nien ist nach wie vor groß, Marion und Dorin sind deshalb auf Spenden angewiesen, um ihr Hilfsprojekt weiterhin betreiben zu können.  

Weitere Infos zum Kinderheim und zu Spendenmöglichkeiten gibt es unter nachfolgendem Link:

Haus der Hoffnung

29. Mai 2019

Top-Ausbildung

wurde mit zahlreichen Auszeichnungen belohnt

Nicht nur auf der Baustelle zeigen die jungen Handwerker von Kapl ihr Geschick, sie sind auch besonders motiviert, was ihre Weiterbildung betrifft. Gleich 15 Mitarbeiter haben im FrĂŒhjahr verschiedene Ausbildungen mit Auszeichnung abgeschlossen. 

Dass man bei Kapl Bau besonderen Wert auf die Aus- und Weiterbildung legt, ist seit vielen Jahren bekannt. Mit Titeln bei Berufs-Staats- und sogar Weltmeisterschaften hat man schon öfters fĂŒr Furore gesorgt. Die Auszeichnungen in der Berufsschule, beim Abschluss der Bauhandwerkerschule oder beim Ablegen der MeisterprĂŒfung haben auch im FrĂŒhjahr wieder gezeigt, dass die intensiven BemĂŒhungen in puncto Aus- und Weiterbildung FrĂŒchte tragen. 

In allen angebotenen Lehrberufen – vom Maurer, Spengler und Zimmerer bis zum BĂŒrokaufmann – durfte man sich im abgeschlossenen Berufsschuljahr ĂŒber Auszeichnungen freuen. Gleich sieben Kapl-Lehrlinge hatten dabei sogar ausschließlich die Note „Sehr gut“ im Zeugnis stehen. Doch die Ausbildung bei Kapl Bau endet nicht mit der LehrabschlussprĂŒfung: Mit Stefan Schimpl und Dominik Prach haben zwei Zimmerer die Bauhandwerkerschule kĂŒrzlich mit Auszeichnung abgeschlossen, die Spengler Wolfang Ganhör und Stefan Niedermayr haben sogar die MeisterprĂŒfung abgelegt. 

Lehrlingsbeauftrager Manfred Eckerstorfer freut sich mit den Spartenleitern ĂŒber die Erfolge der jungen Mitarbeiter: „Auf der Baustelle von heute sind nicht nur Kraft und handwerkliches Geschick, sondern auch viel Wissen gefragt. Unsere Mitarbeiter haben bewiesen, dass sie das RĂŒstzeug dafĂŒr mitbringen. Dank ihrer ausgezeichneten Ausbildung stehen ihnen in ihrer beruflichen Zukunft viele TĂŒren offen.“

Unsere ausgezeichneten Mitarbeiter

Berufsschule:

  • Dominik Winklehner (Spengler, 1. Klasse mit lauter Einsern abgeschlossen)
  • Manuel Lehner (BĂŒro, 2. Klasse mit Auszeichnung abgeschlossen)
  • Peter Ludhammer (BĂŒro, 3. Klasse mit Auszeichnung abgeschlossen)
  • Jonas Wagner (Zimmerer, 2. Klasse mit lauter Einsern abgeschlossen)
  • Florian Wiesmayr (Zimmerer, 4. Klasse mit lauter Einsern abgeschlossen)
  • Johannes Faschinger (Zimmerer, 4. Klasse mit lauter Einsern abgeschlossen)
  • Simon Franz (Zimmerer, 4. Klasse mit lauter Einsern abgeschlossen)
  • Michael Koch (Zimmerer, alle vier Klassen mit lauter Einsern abgeschlossen)
  • Christian Lehner (Maurer, 3. Klasse mit Auszeichnung abgeschlossen)
  • Manuel Troll (Maurer, 3. Klasse mit Auszeichnung abgeschlossen)
  • Ralph Duda (Maurer, 4. Klasse mit Auszeichnung abgeschlossen)

Bauhandwerkerschule:

  • Dominik Prach (Zimmerer, mit Auszeichnung abgeschlossen)
  • Stefan Schimpl (Zimmerer, mit Auszeichnung abgeschlossen)

Unsere neuen Spenglermeister:

  • Stefan Niedermayr
  • Wolfgang Ganhör

27. Mai 2019

Brauhaus Freistadt

wird von Kapl Bau nach 120 Jahren wieder neu eingedeckt

Im FreistĂ€dter Brauhaus wird nicht nur bestes Bier gebraut, es ist auch ein historisch bedeutsames GebĂ€ude und steht nicht ohne Grund schon viele Jahre unter Denkmalschutz. Nach 120 Jahren ist es wieder einmal an der Zeit, die Dachziegel zu erneuern – und dabei vertraut man unseren Zimmerern und Dachdeckern. 

Etwa 240 Jahre steht das FreistĂ€dter Brauhaus schon knapp außerhalb der Stadtmauern. Der Dachstuhl ist quasi noch im Originalzustand, die Tonziegel wurden bereits einmal ausgewechselt. Und nach 120 Jahren ist es heuer wieder soweit: Ca. 108.000 StĂŒck „Creaton Biber-Ambiente“ kommen auf die insgesamt 2.800 Quadratmeter große und 52° steile DachflĂ€che. 

Dazu wurden bzw. werden seit MĂ€rz die alten Tonziegel und die Lattung entfernt und durch neues Material ersetzt. Jeden Tag arbeitet man sich so StĂŒck vor StĂŒck weiter, denn vor dem Feierabend muss das Dach tĂ€glich provisorisch abgedichtet werden, um Wassereintritt und damit SchĂ€den am GebĂ€ude zu verhindern.  

Unsere Holzbaumannschaft unter Bauleiter Markus Fleischanderl und Polier Christian Burgstaller hat im Rahmen der Neueindeckung des Daches auch den alten Dachstuhl genau unter die Lupe genommen. Dort, wo es notwendig war, wurden Sparren und MauerbĂ€nke verstĂ€rkt bzw. ergĂ€nzt. Prinzipiell ist der 240 Jahre alte Dachstuhl aber noch voll funktionstĂŒchtig. Hut ab vor der handwerklichen Leistung der Zimmerer der damaligen Zeit: Sie haben sĂ€mtliches Bauholz noch hĂ€ndisch gehackt. 

Eine weitere Besonderheit sind auch die Bewohner des Dachbodens: Hier nisten nĂ€mlich FledermĂ€use, die noch dazu unter Tierschutz stehen. Seitens der Brauerei nimmt man große RĂŒcksicht auf die Tiere. So wurden unter dem Giebel extra Ein- und Ausfluglöcher platziert. Und jener Trakt, in dem die FledermĂ€use nisten, wurde als erstes fertiggestellt, damit die Nachzucht in Ruhe aufgezogen werden kann. Ein paar Begegnungen mit den speziellen Bewohnern hat es zwar gegeben, die FledermĂ€use haben sich aber nicht großartig aus der Ruhe bringen lassen. 

Bis Mitte Juni werden die Arbeiten am Dach des Brauhauses abgeschlossen sein. Dann können die FledermĂ€use hoffentlich wieder einige Jahrzehnte absolute Ruhe am Dachboden genießen. Und unsere Mitarbeiter werden mit einem frisch gezapften „FreistĂ€dter Bier“ auf die geschaffte Arbeit und das neu eingedeckte Dach des Brauhauses anstoßen.

Mehr Fotos gibt es auf unserer Facebook-Seite

20. Mai 2019

Sondertransport...

...und Montage der TĂŒrme beim Hotel Guglwald

Ins Finale geht es bei den Umbauarbeiten im Hotel Guglwald: Heute (20.5.) wurden die zuvor in der Holzbauhalle gefertigten TĂŒrme auf die Baustelle geliefert und am Dach des neuen Traktes montiert. Dazu mussten wir einen Sondertransport mit Begleitung beantragen - und sehr frĂŒh aufstehen.

Bereits um 3.30 Uhr war Abfahrt am FirmengelĂ€nde. Denn aufgrund der Breite einiger Teile von bis zu 4,5 Metern wĂ€re ansonsten mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen gewesen. So ging die etwa halbstĂŒndige Fahrt nach Guglwald ohne Probleme vonstatten und Zimmerer-Polier Christian Gabriel und sein Team konnten gleich mit der Montage beginnen.

Dazu wurden die TĂŒrme von Kranfahrer Stefan Birklbauer behutsam auf ihre PlĂ€tze gehoben, anschließend eingerichtet und fixiert. Dann kamen noch die KupferdĂ€cher auf die TĂŒrme. Dank der prĂ€zisen Vorarbeit ging das Verheben und Montieren der TĂŒrme recht rasch, was nicht nur aufgrund des spĂ€ter einsetzenden Regens wichtig war. In den Tagen zuvor waren die TĂŒrme und die DĂ€cher am FirmengelĂ€nde von unseren Zimmerern und Spenglern vorbereitet und - soweit dort möglich - teilweise zusammengestellt worden. 

In Guglwald geht es jetzt ins Finale der Bauarbeiten. Schon am Freitag wird das renommierte 4-Stern-Hotel wieder in Betrieb gehen.

Weitere Fotos gibt es auf unserer Facebook-Seite

14. Mai 2019

Kapl-Lehrlingstag

mit Skistars Manni Pranger und Reini Herbst

FĂŒr den Lehrlingstag der Unternehmensgruppe Holzhaider-Kapl-Compact im Herbst haben wir uns heuer prominente UnterstĂŒtzung geholt: Ex-Slalom-Weltmeister Manfred Pranger und Slalom-Weltcupsieger Reinfried Herbst werden ein tolles Aktiv-Programm zusammenstellen. 

Manni Pranger und Reini Herbst waren jahrelang an der Weltspitze im alpinen Skisport und haben mit ihren Erfolgen abertausende von Zuschauern begeistert. Auch nach dem Karriereende spielt der Sport eine wichtige Rolle in ihrem Leben. Mittlerweile gehen sie es aber etwas gemĂŒtlicher an und wollen vor allem anderen Menschen Freude an der Bewegung vermitteln.

Schon seit einigen Jahren sind sie StammgĂ€ste im MĂŒhlviertel und bieten in ausgewĂ€hlten Hotels Bewegungsprogramme mit Radfahren, Krafttraining und speziellen StabilisierungsĂŒbungen fĂŒr die Körpermitte an. 

FĂŒr den Lehrlingstag der Unternehmensgruppe Holzhaider-Kapl-Compact im Herbst werden die beiden sympathischen Ex-Weltklasse-Sportler ein tolles Programm zusammenstellen, das aus mehreren Stationen bestehen wird. Dabei ist eines gewiss: Neben dem sportlichen Teil wird auch der SchmĂ€h sicher nicht zu kurz kommen. Wir freuen uns schon – und unsere Lehrlinge sicherlich auch!

30. April 2019

LUX Tower

Erfolgreicher Abschluss des bisher grĂ¶ĂŸten Kapl-Projekts

21 Stockwerke, 81 Meter Traufenhöhe: Schon alleine aufgrund seiner GrĂ¶ĂŸe prĂ€gt der LUX Tower das Erscheinungsbild des Linzer Bahnhofsviertels. Gebaut hat das von Riepl & Riepl geplante GebĂ€ude allerdings kein Großkonzern aus der Bauindustrie, sondern zwei traditionsreiche, mittelstĂ€ndische Handwerksbetriebe: die Kapl Bau GmbH und das Bauunternehmen Ing. Harald Weissel GmbH. 

Als eines der höchsten GebĂ€ude von Linz ist der LUX TOWER nicht nur im sprichwörtlichen Sinn eines der herausragendsten Projekte, die in den letzten Jahren in der oberösterreichischen Landeshauptstadt verwirklicht wurden. Auch die architektonischen Besonderheiten – etwa die GrĂŒnebene im vierten Geschoss oder die aufwĂ€ndige Fassade – machen das Hochhaus im Bahnhofsviertel zu einem besonderen Bauwerk.

Besonders ist aber vor allem auch die Tatsache, dass der LUX Tower nicht von einem großen Konzern, sondern von zwei mittelstĂ€ndischen, regionalen Bauunternehmen gebaut wurde: der Kapl Bau GmbH und dem Bauunternehmen Ing. Harald Weissel GmbH. Eine große Herausforderung, die zur vollsten Zufriedenheit der Bauherren ausgefĂŒhrt werden konnte. 

Schon vor dem Bau bedurfte es einiger spezieller Maßnahmen: Oberleitungen der stĂ€dtischen Buslinien mussten verlegt werden, bevor man mit dem Aushub der Baugrube und der SpezialgrĂŒndung beginnen konnte. Nach dem Betonieren der Bodenplatte und der Herstellung der Kellergeschosse begann der erste besonders interessante Bauabschnitt: Denn die ersten drei oberirdischen Stockwerke sind allesamt in Sichtbeton ausgefĂŒhrt. Um den hohen optischen Anforderungen gerecht zu werden, wurden beim Schalen Siebdruckplatten eingelegt. Außerdem wurde der Beton mit AußenrĂŒttlern verdichtet. Dabei wurde sogar die RĂŒttelzeit mitgestoppt, um bei allen Bauteilen dieselbe Optik zu erreichen.  

Schon vor Baubeginn hatte man sich intensiv mit möglichen Schalsystemen beschĂ€ftigt, um möglichst rasch und effizient die weiteren Geschosse errichten zu können. Ab dem dritten Stock ging man in den Regeltakt ĂŒber: WĂ€hrend man auf einer HĂ€lfte des jeweiligen Geschosses noch die tragenden WĂ€nde und StĂŒtzen herstellte, wurde auf der anderen HĂ€lfte bereits an der Decke gearbeitet. Innerhalb von sieben Arbeitstagen konnte so ein Stockwerk fertiggestellt und mit dem nĂ€chsten Geschoss begonnen werden. WĂ€hrend der LUX Tower so rasant in die Höhe wuchs, begann man in den unteren Geschossen bereits mit dem Innenausbau. Dazu wurde jedes fĂŒnfte Stockwerk abgedichtet, um Eintritt von Regen, Schnee und Feuchtigkeit in das GebĂ€ude zu verhindern.  

Nach einem Jahr Bauzeit erreichte man die Traufenhöhe und konnte die Baumeisterarbeiten abschließen. Der Innenausbau, die Herstellung des WĂ€rmedĂ€mmverbundsystems und der Fassade sowie sĂ€mtliche Komplettierungsarbeiten nahmen ein weiteres Jahr in Anspruch, wobei die ARGE Kapl und Weissel hier fĂŒr die Koordination sĂ€mtlicher beteiligter Auftragnehmer verantwortlich zeichnete. 

Mittlerweile ist im LUX Tower Leben eingekehrt: SĂ€mtliche Wohnungen sind vergeben. Mit ein paar Monaten Distanz lĂ€sst sich eine erfolgreiche Bilanz ziehen: „Der LUX Tower war eine Herausforderung fĂŒr uns alle – vom Hilfsarbeiter bis zur GeschĂ€ftsfĂŒhrung. Wir haben damit aber auch gezeigt, dass wir als mittelstĂ€ndische Handwerksbetriebe genauso imstande sind, solche Großprojekte zeitgerecht und auf Ă€ußerst hohem technischem Niveau umzusetzen“, sagen die GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Kapl Bau und Weissel, Johann Amerstorfer und Dieter Zerovnik. Sonderlob gibt es fĂŒr die engagierten Mitarbeiter der beiden Baufirmen: „Das Teamwork und der Zusammenhalt wĂ€hrend der herausfordernden Bauzeit waren ausgezeichnet – und notwendig, um diese große Aufgabe zu meistern.“ 

Auch die Auftraggeber zeigen sich vom Ablauf der Bauarbeiten und der Umsetzung begeistert: „Von der Ausschreibung bis zur Fertigstellung hat sich gezeigt, dass wir mit Kapl und Weissel auf kompetente, verlĂ€ssliche und besonders motivierte Partner gesetzt haben“, zieht Prokurist Gerhard Schrenk von Letzbor Immobilien Bilanz.

Zahlen und Fakten:

  • 1000 m2 GrundflĂ€che
  • 21 Stockwerke
  • 81 Meter Traufenhöhe
  • 66.372 geleistete Arbeitsstunden (nur Baumeister)
  • 10.000 m3 verbauter Beton
  • 1.600 Tonnen Bewehrungsstahl
  • 8.500 m2 FassadenflĂ€che
  • 10.000 m2 BelagsflĂ€che
  • 26 Monate Bauzeit

Fotos gibt es auch auf unserer

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10. April 2019

Kirchturm abbauen

Nicht alltĂ€gliche Herausforderung fĂŒr unsere Zimmerer

Das Ortsbild von Bad Leonfelden hat sich in den letzten Tagen etwas verĂ€ndert - denn der örtlichen Pfarrkirche ist der zweite Turm abhanden gekommen. Wegen der Gefahr des HerabstĂŒrzens musste der Wandlungsturm abgebaut werden. Und damit wurden unsere Holzbau-Spezialisten beauftragt.

Schon vor einigen Wochen wurden unser Spenglermeister Gerhard Nimmervoll und Holzbaumeister Thomas Mayerhofer gebeten, den Turm wegen möglicher SturmschĂ€den einer ÜberprĂŒfung zu unterziehen. Dabei wurde festgestellt, dass nicht nur das Blechdach, sondern auch die ĂŒber 120 Jahre alte Holz-Unterkonstruktion beschĂ€digt ist und bei einem erneuten, krĂ€ftigen Sturm der Turm herabstĂŒrzen könnte. Der Turm wurde provisorisch gesichert, der Platz rund um die Kirche musste aber dennoch abgesperrt werden.

Die Spezialisten der Firma Kapl Bau wurden anschließend beauftragt, den oberen Teil des Wandlungsturms abzubauen, um ein eventuelles HerabstĂŒrzen zu verhindern. Nach gewissenhafter Vorbereitung wurde dieses Vorhaben am 10. April durchgefĂŒhrt.

Zuerst wurde dazu mithilfe eines Krans und eines Hubsteigers eine Behelfskonstruktion montiert, mit der der obere Teil des Turms zusammengehalten und fixiert wurde. An dieser Konstruktion konnten auch die Ketten des Krans befestigt werden, um den Turm spĂ€ter herunter zu heben. Nachdem dieses "PĂ€ckchen" mit Gurten zusĂ€tzlich gut verschnĂŒrt wurde, schnitten Polier Gerald Schoissengeier und Johannes HackermĂŒller die Holz-Konstruktion durch, sodass der Turm nunmehr vom Kran gehalten wurde. Der Kranfahrer ließ den Wandlungsturm anschließend mit viel FingerspitzengefĂŒhl zu Boden schweben, wo er umgelegt, verladen und auf das Kapl FirmengelĂ€nde gebracht wurde.

Anschließend wurde der "Stumpf" des Wandlungsturms provisorisch abgedichtet, damit die Kirche in der Zwischenzeit vor Niederschlag geschĂŒtzt ist.

Weitere Fotos gibt es auf unserer

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02. April 2019

Grabenhof Linz

SpektakulÀres Wohnprojekt in der Landeshauptstadt

Mitten in der Linzer Innenstadt in unmittelbarer NĂ€he zum Taubenmarkt haben kĂŒrzlich die Bauarbeiten fĂŒr ein neues, spektakulĂ€res Bauprojekt begonnen. Im "Grabenhof" werden kĂŒnftig 25 Wohneinheiten untergebracht sein - aufgeteilt auf drei Baukörper mit unterschiedlichen Höhen.

FĂŒr die Umsetzung des Bauprojekts vertraut der Auftraggeber, die KKL Holding, auf die Dienste von Kapl Bau - so wie bereits bei mehreren anderen, gemeinsam umgesetzten Projekten. Aktuell steht man am Beginn der Bauarbeiten, die Bagger werden in den nĂ€chsten Wochen die Baugrube ausheben, die dann mittels BohrpfĂ€hlen stabilisiert werden. 

Wir bedanken uns schon jetzt bei der KKL Holding fĂŒr das entgegengebrachte Vertrauen und wĂŒnschen uns einen reibungslosen und unfallfreien Verlauf der Bauarbeiten.

Alle weiteren Details und aktuelle Webcam-Bilder zu dieser spektakulÀren Baustelle gibt es unter folgendem Link:

Grabenhof

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